Verkehrsfreigabe der BAB A8 Leonberg-Heimsheim
Im September 2008 konnte eine der größten Baustellen Baden-Württembergs abgeschlossen und für den Verkehr freigegeben werden: die Erweiterung der A8 zwischen Leonberg und Heimsheim. Die Josef Rädlinger Bauunternehmen GmbH war in der dreijährigen Bauzeit von 2006 - 2008 mit der Ausführung der Erdarbeiten betraut.
Die A8 ist ein wichtiges Teilstück der Ost-West-Verbindung Wien-Paris mit einer Gesamtlänge von 495 km, davon befinden sich 160 km in Baden-Württemberg. Die Verkehrsbelastung, vor allem aber der hohe Schwerverkehrsanteil machten einen Ausbau auf sechs Fahrstreifen zwingend notwendig. Die Neuplanung der A8 musste vielen Erfordernissen, beispielsweise dem Lärmschutz sowie dem Natur- und Umweltschutz, gerecht werden. Die Straße wurde im Bestand umgebaut, wobei die Achse der Hauptfahrbahn in Länge und Höhe verbessert wurde. Zwischen dem Autobahndreieck Leonberg und der Anschlussstelle Heimsheim erfolgte auf 10 weiteren Autobahnkilometern ein Ausbau der A8 von vier auf sechs Fahrbahnstreifen. Diese und den Rand- und Mittelstreifen mit eingerechnet, weist die gesamte Trasse nun eine Breite von 35,5 m auf. Der Abschluss der Arbeiten am Bauabschnitt zwischen Leonberg und Heimsheim stellt einen Meilenstein in der Entwicklung der A8 zwischen Stuttgart und Karlsruhe dar.
BAUINFO & Technische Daten
Bauherr: Bundesrepublik Deutschland; außerdem Land Baden - Württemberg mit der L 1180 und Landkreis Böblingen mit der K 1011, K 1012 und K 1060
Planung: Erste Planungsüberlegungen Anfang der 60er-Jahre; Genehmigung des Vorentwurfs 1994; Planfeststellung 1997
Verkehrsbelastung (Prognose): DTV 2010 AD Leonberg - AS Leonberg - West = 93.300 KFZ / 24 h; DTV 2010 AS Leonberg - West - AS Rutesheim = 88.500 KFZ / 24 h; DTV 2010 AS Rutesheim - AS Heimsheim = 74.200 KFZ / 24 h
Kosten: Gesamtkosten ca. 100,0 Mio. Euro, davon Baukosten ca. 93,1 Mio. Euro, davon Grunderwerb ca. 6,9 Mio. Euro
Projektdaten:
Länge: 10,4 km Autobahn; 2,3 km Nebenstrecken
Erdarbeiten: 1.300.000 m³
Ingenieurbauwerke: 16 Straßenbrücken
Abbrucharbeiten: 15 Ingenieurbauwerke
Entwässerung: 30.000 m Entwässerungsleitung; 7 Regenklär-/Rückhaltebecken
Oberbau: 170.000 m² Offenporiger Asphalt; 180.000 m² Splittmastixasphalt
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen: 25 ha
Begrünte Fahrbahnnebenflächen: 50 ha
Lärmschutz: 7.800 m Wall bis 13 m hoch; 500 m Stellwall bis 9 m hoch; 5.850 m Wand bis 4 m hoch; 170.000 m² Lärm mindernder Belag
Bauzeit: Hauptlos 2006-2008








raedlinger.com