A9 und A93 – Ein Wiedersehen alter Bekannter

Auch 2018 sanierte der Rädlinger Straßen- und Tiefbau Teilstrecken seiner „Stamm-Autobahnen“ in Nordbayern.

Die Autobahnen A9 und A93 sind wichtige Nord-Süd-Achsen zwischen der Bundeshauptstadt Berlin und der Landeshauptstadt München. In diesem Jahr gab es auf den stark befahrenen Routen zwei große Sanierungen in Nordbayern, die die Rädlinger Straßen- und Tiefbau GmbH ausgeführt hat.

A9: Bayreuth-Nord – Bindlacher Berg

Auf der A9 erneuerte das Rädlinger-Team den etwa vier Kilometer langen Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Bayreuth-Nord und Bindlacher Berg in beiden Fahrtrichtungen. Die Erneuerung umfasste dabei Deck-, Abdichtungs- und Asphaltbinderschichten. In nur drei Monaten Bauzeit von April bis Juni 2018 ersetzte der Rädlinger Straßen- und Tiefbau den bestehenden durch offenporigen Asphalt der Klasse PA08, besser bekannt als Flüsterasphalt. Da die Verdichtung bei einem Hohlraumgehalt von 20 bis 25 Prozent mindestens 97 Prozent betragen muss, legten die Selbitzer vorab Probefelder an, um die Verdichtung sowohl von Schutzschicht als auch offenporigem Asphalt zu messen.

Um die Fahrzeugrückhaltesysteme auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen, bauten sie an den Seiten- und im Mittelstreifen etwa 3.500 Meter Betonschutzwände zur Verbesserung der passiven Sicherheit ein. Für die Einlauf- und Revisionsschächte tauschte die Mannschaft zudem 400 Meter Betonschlitzrinnen aus.

A93: Hof-Ost – Rehau-Nord

Nach mehr als 17 Jahren Nutzungsdauer unter Verkehr hatten sich auf den Fahrbahnen der A93 zwischen den Anschlussstellen Hof-Ost und Rehau-Nord großflächige Netzrisse und Schadstellen gebildet. Da die in den letzten Jahren durchgeführten zahlreichen Ausbesserungsarbeiten keine Dauerlösung darstellten, entschloss sich die Autobahndirektion Nordbayern zur Sanierung. Die Rädlinger Straßen- und Tiefbau GmbH erneuerte auf rund acht Kilometern Länge die zwei obersten Asphaltschichten in beide Fahrtrichtungen, wobei sie auch teilweise die Querneigung der Fahrbahnen verbesserte. Die Überarbeitung von Banketten und Markierungen gehörte ebenfalls zum Leistungsumfang. Auch bei diesem Projekt dienen die neuen Fahrzeugrückhaltesysteme im Mittel- und an den Seitenstreifen dazu, die passive Sicherheit der Autofahrer zu erhöhen.

Parallel zur Fahrbahnerneuerung erfolgte die Instandsetzung einer Talbrücke über die südliche Regnitz. Die entsprechenden Arbeiten realisierte die Josef Rädlinger Ingenieurbau GmbH. Sie sanierte den Mittelpfeiler, erneuerte die Bauwerkskappen und die Bauwerksabdichtungen zu den Übergangskonstruktionen.

Der enge zeitliche Rahmen von vier Monaten Gesamtbauzeit – von Juli bis Oktober 2018 – erforderte eine detaillierte Abstimmung und Disposition seitens der ausführenden Firmen.


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