B20-Komplettsanierung: Letztes Teilstück zwischen Furth und der Landesgrenze wieder befahrbar

Mittlerweile ist auch der letzte 2,6 Kilometer lange Teilabschnitt der Bundesstraße zwischen Furth im Wald und dem Grenzübergang nach Tschechien nach einer Komplettsanierung der Fahrbahn fertiggestellt. Die Asphaltbauarbeiten führte die Rädlinger Asphaltbau GmbH aus.

Dieses finale Teilstück gestaltete sich besonders aufwendig, denn zum einen existierten dazu keine Umleitungsstrecken. Während der Bauzeit zwischen September 2016 und September 2017 floss der ganze Verkehr, darunter auch die Schwertransporte, über eine Behelfsfahrbahn direkt neben der zu sanierenden Strecke. Zum anderen entsprach der Unterbau nicht den Erwartungen, sodass der Boden auf der gesamten Streckenlänge bis zu einer Tiefe von anderthalb Metern getauscht werden musste – insgesamt 15.000 Kubikmeter.

Bei der Zusammensetzung des Asphaltbinders zwischen Trag- und Deckschicht erprobte das Rädlinger-Team ein neues Material: Es ist feinkörniger und verspricht eine bessere Lastabtragung und dadurch eine längere Lebensdauer. Ein Vorteil für hochbelastete Verkehrsflächen wie die B20. Außerdem arbeitete Rädlinger mit weicherem, polymermodifiziertem Bitumen. Dieses soll die Rissbildung im Winter und die Entstehung von Spurrinnen im Sommer verhindern.

Ein paar Zahlen:

  • 2.500 Tonnen Asphaltmischung für die Behelfsfahrbahn
  • 12.000 Kubikmeter Frostschutz
  • 7.000 Tonnen Asphalttragschicht
  • 4.500 Tonnen Asphaltbinder
  • 2.500 Tonnen Asphaltdeckschicht

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