Bienenvolk findet am Satzdorfer See eine neues Zuhause

Die Honigbiene erzeugt nicht nur Honig und Bienenwachs, sie bestäubt auch rund 80 Prozent aller Pflanzenarten. Sie zählt damit zu den wichtigsten Tierarten und trägt in erheblichem Maß zum großen Reichtum der Flora in unserer Region bei.

Intensiv mit Bienen und ihrer Bedeutung für die Natur beschäftigen sich momentan auch Florian Gebhard und Mael Dörfert aus der Q11 am Chamer Robert-Schuman-Gymnasium in ihrer P-Seminararbeit im Fach Biologie. Ihr Fachwissen bringen die beiden jungen Bienenexperten nun am Satzdorfer See in der Praxis zur Anwendung. Anfang Juni siedelte Florian Gebhard zwei Bienenstöcke in dem nagelneuen Bienenhaus am Grünen Klassenzimmer an. Gemeinsam mit Mael Dörfert wird er das Volk betreuen und beobachten, wie sich die gestreiften Insekten in ihrer neuen Umgebung entwickeln.

Ihre neue Unterkunft nahmen sie jedenfalls schon einmal gut an. Das Häuschen kann auf zwei Seiten geöffnet werden und bietet durch Plexiglasscheiben einen direkten Blick auf das geschäftige Treiben in den Waben. Diese Möglichkeit werden die beiden Schüler sicher beim geplanten Aktionstag später in diesem Sommer rege nutzen, um ihren Wissensschatz anschaulich weiterzugeben.

Besonders freut es Petra Rädlinger, Mitinitiatorin des Natur- und Freizeitpfads sowie des Grünen Klassenzimmers, dass mit dem Projekt neugierige junge Leute die Chance haben, Bienen und deren Bedeutung für die Natur aus der Nähe kennenzulernen und durch die Ansiedlung die Artenvielfalt am Satzdorfer See noch ein Stück gewachsen ist.

Nach der Kooperation mit Q12-Schülern vom Chamer Josef-von-Fraunhofer-Gymnasium für ihre W-Seminararbeiten zu Vögeln und Fledermäusen zu Beginn des Jahres, ist dies nun bereits die zweite erfolgreiche Zusammenarbeit mit Schülern aus der Region.

(Gruppenfoto: v. l. Julieta Genini, Petra Rädlinger, Birgit Kopp, Florian Gebhard)


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