Feierliche Freigabe des Mega-Kreisverkehrs bei Patersdorf

Mit den Bundesstraßen B11 und B85 treffen bei Patersdorf zwei stark befahrene Fernstraßen aufeinander. Lange Jahre stellte der Knotenpunkt der beiden Straßen im Süden des niederbayerischen Ortes einen der größten Unfallschwerpunkte in der Region dar. Ein Kreisverkehr mit rund 70 Metern Außendurchmesser, sechs Anschlussästen und einem Bypass für die B85 in Fahrtrichtung Viechtach sorgt seit Kurzem für eine sichere Fahrt und erweitert zugleich die Kapazität der Verkehrsachse auf 22.000 Fahrzeuge pro Tag.

Nach rund zehnmonatiger Bauzeit fand sich am 29. Mai Staatsminister Helmut Brunner gemeinsam mit dem niederbayerischen Regierungsvizepräsidenten Dr. Helmut Graf, Landrat Michael Adam, Abgeordneten des Landtags, örtlichen Kreisräten und Bürgermeistern sowie Vertretern des ausführenden Bauunternehmens Rädlinger zur feierlichen Eröffnung ein. Auch zahlreiche interessierte Bürger folgten der Einladung an den Mega-Kreisverkehr, um der kirchlichen Segnung beizuwohnen. Dabei mussten die Gäste Acht auf den Verkehr geben, der bereits seit Ostern in vollem Umfang über den Kreisel fließt.

Still stand der Fernverkehr bei Patersdorf während der Bauzeit allerdings nie. Nach dem Spatenstich im Juli 2016 ging es für den Verkehr zunächst unbeeinträchtigt weiter, denn die erste Hälfte der neuen Kreisfahrbahn entstand außerhalb der bestehenden Bundesstraßen. Durch die zügig voranschreitenden Bauarbeiten konnte der Verkehr bereits im Oktober auf den neu errichteten Halbkreis umgeleitet werden und das Team von Rädlinger mit dem Rückbau der bestehenden B11 beginnen.

Die Arbeiten an der zweiten Hälfte des Kreisverkehrs gingen durch den strengen Winter erst Ende März nach rund viermonatiger Pause weiter. Trotz des ungünstigen Verlaufs der kalten Jahreszeit lagen die Straßenbauexperten von Rädlinger sehr gut im Zeitplan. Bereits Anfang April starteten sie mit den Asphaltierungsarbeiten an der Südostspange, stellten den kompletten Kreisverkehr bis Ostern fertig und schufen damit die Voraussetzungen für die Umsetzung des B85-Bypass.

Zum Abschluss der Bauarbeiten rund vier Wochen vor dem geplanten Fertigstellungstermin hat die Mannschaft von Rädlinger für den großen Kreisverkehr 18.000 m³ Erde bewegt, 7.500 m³ Frostschutzmaterial sowie 8.000 m² Asphalt eingebaut, zwei fünf Meter hohe Bachdurchlässe angelegt und zwei große Regenrückhaltebecken errichtet. Die Abläufe hatten die Mitarbeiter von Rädlinger dabei so gut optimiert, dass die vorzeitige Fertigstellung weit unter den ursprünglichen Schätzkosten gelang.


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