Mehr Breitband für Deutschland – Projekt im Landkreis Straubing auf der Zielgeraden

Mit der Initiative „Mehr Breitband für Deutschland“ (MBfD) treibt die Deutsche Telekom den Breitbandausbau vor allem im ländlichen Raum voran. Im Landkreis Straubing ging der Auftrag zur Verlegung der Leitungen für das schnelle Internet in den Ortschaften Stallwang, Rattiszell, Loitzendorf und Rattenberg an Rädlinger Netzbau. Nach einem Jahr Bauzeit können die Einwohner die Glasfaserleitungen ab dem Sommer 2018 zum High-Speed-Surfen nutzen.

Beim Erstellen der Leitungsgräben für dieses Großprojekt sah sich Rädlinger Netzbau mit zum Teil sehr unwegsamem Gelände konfrontiert. Unterstützend arbeiteten dabei die Kollegen der Horizontalbohrtechnik mit, die etwa 6 Kilometer Trassen durch teilweise massiven Fels grabenlos per Spülbohrung herstellten. Alle Trassen zusammen hatten eine Länge von zirka 120 Kilometern.

Darin verlegte die Netzbau-Mannschaft mehr als 160 Kilometer Speednet-Rohrverbände unterschiedlichster Kapazität sowie etwa 630 Kilometer Speednet- und 105 Kilometer Kabelschutzrohre. Rund 250 Kilometer Glasfaserkabel blies das Team in die vorbereiteten Rohre ein. Es setzte darüber hinaus 28 Multifunktionsgehäuse FTTC (Fibre To The Curb), 18 Netzverteiler FTTH (Fibre To The Home) und schließt bis Projektende 350 Haushalte in FTTH-Bauweise an.

Während die Mitarbeiter aus dem Bereich Netzdienstleistungen sowohl die Spleißverbindungen an Glasfasern als auch Kupferkabeln montierten, maßen, schalteten und dokumentierten, verantwortete das Vermessungsteam die Grenzaufdeckung und das Einmessen des Bestands an den einzelnen Strecken.

Die Koordination der zahlreichen Tiefbaukolonnen, Montagetrupps und Einblasmannschaften, die über einen Umkreis von 20 Kilometern verteilt arbeiteten, lag bei der Bauleitung. Sie disponierte außerdem die zahlreichen Materialien, legte die Trassen mit den Wegebaulastträgern fest und kümmerte sich um baubegleitende Umtrassierungen.

Als weiterer wirtschaftlicher Vorteil in diesem Projekt entpuppte sich die Nähe zum firmeneigenen Steinbruch in Blauberg, welcher die konstante Belieferung mit erforderlichem Schüttgut zur Verfüllung gewährleistete.

Die Deutsche Telekom erhielt somit ein Projekt ganz aus der Hand von Rädlinger. Ihre Zufriedenheit mit Abwicklung und Ausführung dieses Projekts bewies die Telekom mit Nachfolgeaufträgen im Rahmen der MBfD-Initiative in Niederbayern und der Oberpfalz.


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