Neue Rückhaltebecken zur Alz bei InfraServ Gendorf

InfraServ Gendorf betreibt im gleichnamigen Ortsteil von Burgkirchen an der Alz im Landkreis Altötting den größten Chemiepark Bayerns. Rund 30 Unternehmen aus den Bereichen Chemie, Kunststoff, Energieversorgung und industrielle Dienstleistungen bietet der Standort eine Heimat im sogenannten „Bayerischen Chemiedreieck“.

Wie andere Chemieunternehmen in der Region nutzt auch InfraServ Gendorf Wasser aus dem Fluss Alz zur Kühlung. Bevor das gereinigte Kühlwasser wieder der Alz zugeführt wird, durchläuft es eine sorgfältige Überprüfung auf Schadstoffe mit modernsten Messgeräten. Selbst mit diesen Instrumenten ist eine gewisse Verzögerung bis zur Feststellung solcher Substanzen jedoch nicht vermeidbar. Um diesen Zeitraum auszugleichen und so die Alz noch besser vor Belastung zu schützen, hat sich InfraServ Gendorf für den Bau von drei großen Rückhaltebecken entschieden.

Den Auftrag erhielt der Rädlinger Ingenieurbau. Bereits das erste der drei Becken hat mit 29 m Länge, 10 m Breite und 6,8 m Tiefe beeindruckende Abmessungen. Zum Betonieren des Behälters war eine 3.500 m³ große, mit Trägerbohlverbau gesicherte Baugrube nötig. Die Verbindung zur Alz stellen Abwasserleitungen in Größen von DN 1200 bis DN 1600 her, die eine Staatsstraße unterqueren. Für den Einbau trug die Mannschaft vom Ingenieurbau den kompletten Straßenkörper bis zu 9,5 m tief ab. Die Umsetzung der Querungen und Pumpenschächte gestaltete sich dabei äußerst anspruchsvoll: In dieser Aushubtiefe musste das Team mit einem erheblichen Grundwasserandrang arbeiten. Zwei weitere Retentionsbecken mit ähnlichen Abmessungen werden dieses Jahr folgen.


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