Verbesserter Lärmschutz für Anwohner

Rädlinger Ingenieurbau ertüchtigt und errichtet Lärmschutzanlagen an Straße und Schiene im Großraum München.

Durch weiterhin zunehmenden Straßen- und Schienenverkehr spielt der Lärmschutz der Anwohner an viel befahrenen Verkehrswegen eine immer gewichtigere Rolle. Auch bereits bestehende Lärmschutzanlagen werden saniert und optimiert, wie zwei Projekte der Josef Rädlinger Ingenieurbau GmbH zeigen.

Autobahnring München A99

Die stark frequentierte A99 rund um München wird zwischen dem Autobahnkreuz München Nord bis zur Anschlussstelle Aschheim/Ismaning bis Ende 2019 achtstreifig ausgebaut. Um die Anwohner im Süden der A99 in Fahrtrichtung Salzburg noch effektiver vor den Emissionen des Verkehrs zu schützen, errichtete Rädlinger Ingenieurbau im Auftrag der Autobahndirektion Südbayern im Zeitraum von Juni bis Oktober 2018 auf 1.600 Metern eine neue, höhere Lärmschutzwand. Diese besteht aus 4.040 Quadratmetern Beton- und 3.400 Quadratmetern Aluminiumelementen. Beide Elementtypen sind jeweils einseitig hochabsorbierend und ruhen auf rund 1.200 Quadratmetern Sockelelementen.

Für die Gründung der aus 417 Stahlträgern bestehenden Lärmschutzwand-Pfosten verwendete Rädlinger zirka 1.500 Meter Rammrohre mit 508 Millimetern Durchmesser.

Bahnstrecke München – Ingolstadt

An dieser Hochgeschwindigkeitsstrecke gibt es bereits seit 2005 Wände zum Schutz vor dem Zugverkehrslärm. Allerdings begannen sich die verbauten Aluminiumelemente im Streckenbereich zwischen Obermenzing und Rohrbach aufgrund der gefahrenen Geschwindigkeiten von zirka 200 Kilometern pro Stunde aufzulösen. Deshalb lässt sie die Deutsche Bahn AG seit 2017 austauschen. Die gesamte Strecke ist in sieben Lose aufgeteilt, von denen drei zur Realisierung an Rädlinger Ingenieurbau gingen.

Insgesamt tauschte das Ingenieurbau-Team 59.800 Quadratmeter Aluminiumelemente aus, die sich auf mehr als 17 Kilometer verteilen. Gleichzeitig erneuerten die Windorfer in ihren Losen einige Gründungen und Pfosten, damit diese den dynamischen Belastungen wieder standhalten.

Bei diesem Projekt waren die Kollegen in Hinblick auf die Arbeitszeiten extrem gefordert: Bei einem der Lose wurden drei Viertel der Wandelemente – etwa 15.000 Quadratmeter – innerhalb von fünf Tagen durch die neuen ersetzt. Dafür arbeiteten die Kollegen im Zweischichtbetrieb mit 15 Kolonnen.

Bei einem anderen Los fanden die Arbeiten über einen Zeitraum von fünf Monaten ausschließlich nachts statt, und das auch an den Wochenenden. Nur während der Wiesn ruhten die Arbeiten. Der Ingenieurbau setzte sechs Kolonnen mit je einem Zweiwegebagger ein. Die Transportlogistik für die Elemente wurde mit Hilfe eines Bauzugs abgewickelt, da sich die zu ertüchtigenden Lärmschutzwände zwischen den Gleisen der S-Bahn und den Hochgeschwindigkeitsgleisen befinden.


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