Versuchsreihen auf der Baumaßnahme B 174 Gornau-Chemnitz

Steigende Anforderungen an die Qualitätskontrolle im Verkehrswegebau sowie die Entwicklung neuer Technologien führten im Ausland in den letzten Jahren zur Entwicklung drei neuer Schnellprüfverfahren zur Verdichtungskontrolle im Erdbau. Die Messprinzipien, die Messfehler und die Tauglichkeit der neu entwickelten Geräte und die Übertragbarkeit der Messergebnisse auf die Verhältnisse in Deutschland sollen in einem Forschungsvorhaben überprüft werden. Dazu hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) vertreten durch die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) den Lehrstuhl für Erdbau und Spezialtiefbau der TU Bergakademie Freiberg (Prof. Dr.-Ing. Wolfram Kudla) mit dem Forschungsvorhaben FE 05.156 „Tauglichkeitsprüfung von Schnellprüfverfahren zur Verdichtungskontrolle“ beauftragt.   

Bei den neuen Messgeräten handelt es sich um das US-amerikanische „GeoGauge“, das „ungarische Verdichtungs- und Tragfähigkeitsmessgerät“ und die französische „Panda-Sonde“. Die drei neuartigen Schnellprüfverfahren sind für den Einsatz in ungebundenen Schichten des Straßenunterbaus und -oberbaus entwickelt worden. Das Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Verfahren im Rahmen der Qualitätskontrolle im deutschen Straßenbau zu testen und zu bewerten.

Hierfür werden Technikumsversuche in der Versuchshalle der Universität und Feldversuche auf verschiedenen Baustellen durchgeführt und die Messverfahren mit den klassischen, standardisierten Prüfverfahren verglichen.

Die Josef Rädlinger Bauunternehmen GmbH stellte der TU Bergakademie Freiberg auf der Baustelle „B 174 Gornau-Chemnitz“ mehrere Testfelder zur Verfügung, auf denen die Messgeräte auf verschiedenen Böden und bei unterschiedlichen Verdichtungszuständen erprobt werden konnten. Durch die Unterstützung der Firma Rädlinger konnten die teils hohen Versuchsanforderungen unter Praxisbedingungen reibungslos realisiert werden.

Dipl.-Wi.-Ing. Martin Uhlig und Prof. Dr.- Ing. Wolfram Kudla drückten nach Abschluss des Projekts Ihren Dank für die Unterstützung der Firma Rädlinger aus: „Wir, die Forschungsnehmer bedanken uns bei der Firma Rädlinger für die Möglichkeit, die Versuche auf der Baustelle der B174 durchzuführen und für die erfolgte Unterstützung bei diesem Forschungsprojekt. Unser Dank gilt vor allen Herrn Krug sowie dem gesamten Baustellenteam vor Ort.“


Imagefilm

 


Nachrichten-Archiv

02.10.2012 „Großer Preis des Mittelstandes“ für die Unternehmensgruppe Rädlinger

Am 29. September 2012 fand in Würzburg die Gala zum „Großen Preis des Mittelstandes“ statt. Bereits zum 18. Mal verlieh die Oskar-Patzelt-Stiftung...[mehr]



16.01.2018 Megakreisverkehr entschärft Unfallschwerpunkt

Vier Wochen früher als geplant verband der Kreisverkehr bei Patersdorf die Bundesstraßen 11 und 85 miteinander -  trotz des langen und strengen...[mehr]



19.12.2011 Besserer Verkehrsfluss - weniger Lärm

Mit der Erweiterung der Fahrspuren der BAB A 3 wurde gleichzeitig einneues Lärmschutzkonzept umgesetzt, das die Anwohner in Zukunft vordem steigenden...[mehr]