Vierspuriger Neubau der B174 Chemnitz – Gornau

Die steigende Zahl an LKWs machte den Transitverkehr auf der Strecke zwischen Chemnitz und der Tschechischen Republik zunehmend träge und belastete die umliegenden Ortschaften zunehmend. Den Auftrag zum vierspurigen Neubau des 4,9 km langen Teilstücks vergab das sächsische Landesamt für Straßenbau und Verkehr an die Niederlassung Leipzig des Rädlinger Bauunternehmens. Nachdem die Verkehrsfreigabe für die B174 zwischen dem Stadtrand von Chemnitz und der Anschlussstelle Gornau bereits im November 2013 erfolgte, konnte der Streckenabschnitt im Juni 2014 nach weniger als 2 Jahren Bauzeit vollständig fertiggestellt werden.

Für die Baumaßnahme bewegten die Mitarbeiter von Rädlinger über 320.000 m³ Erde, errichteten vier Brücken und eine 120 m lange Stützwand sowie vier Regenrückhaltebecken. Zusätzlich verbauten sie rund 250.000 t Frostschutzschicht und trugen 110.000 m² Asphalttragschicht auf. Eine ungewöhnliche Situation ergab sich bei der Umverlegung der insgesamt 5.000 m an Versorgungsleitungen: Anders als sonst bei solchen Projekten üblich war hier das ausführende Bauunternehmen für die Organisation und Ausführung verantwortlich. Beim Bau der Lärmschutzwände auf 3,8 km entlang der Bundesstraße unterstützten die Kollegen des Rädlinger Ingenieurbaus aus Vilshofen das Bauunternehmen Leipzig. Besonders diese Maßnahme, aber auch der neue Verlauf der B174, ermöglicht den Bewohnern der stadtnahen Dörfer nun wieder ein ruhiges Leben.


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