Umwelt und Natur

Alleine um gesetzliche Auflagen zu erfüllen, ist es für Unternehmen heutzutage unerlässlich die eigenen Umweltleistungen laufend zu verbessern und ressourcen- und energieeffizient zu wirtschaften. Wir setzen diese Anforderungen nicht nur um, sondern gehen noch einen Schritt weiter, denn Umweltschutz ist für uns eine Sache der Überzeugung: Neben der Unterstützung zahlreicher Naturschutzmaßnahmen initiieren wir eigene Projekte, um unsere Verantwortung wahrzunehmen:

Renaturierung Satzdorfer See

Auf dem weitflächigen Grundstück nahe der Stadt Cham befand sich einst die erste Kiesgrube der Rädlinger Unternehmensgruppe. Nachdem die Kiesvorräte erschöpft waren, wurde der Abbau im Jahre 1971 eingestellt und es entstand der Satzdorfer See. Durch jahrelange erfolgreiche Rekultivierung konnte die gesamte Fläche schrittweise in einen naturnahen Zustand zurückgeführt werden. Bäume, Büsche und Hecken wurden angepflanzt und im See Fische eingesetzt. Ein beliebtes Naherholungsgebiet für Jung und Alt sowie ein wertvolles Biotop für die Natur entstand. Heute bietet der Satzdorfer See vielen Pflanzen und Tieren einen Lebensraum.

www.satzdorfersee.de

Rädlinger’s Natur- und Freizeitpfad

Um den Satzdorfer See als Naherholungsgebiet noch attraktiver zu machen und den Besuchern eine Möglichkeit zu bieten, sich mit der heimischen Natur auseinanderzusetzen, errichtete die Firma Rädlinger im Bereich des Sees einen Natur- und Freizeitpfad, bestehend aus einem Lehrpfad um den See, einem Grünen Klassenzimmer und dem Platz der Bewegung. Der Lehrpfad bietet auf mehreren Infotafeln Interessantes und Spannendes rund um den See, die dort heimische Tier-und Pflanzenwelt sowie zum Thema Wasser. Im Grünen Klassenzimmer können Besucher selber aktiv werden und das Ökosystem See erforschen. In kleinen Experimenten können Kinder wie Erwachsene mehr über die Natur erfahren. So können beispielsweise Wasserproben aus dem See entnommen und unter dem Binokular untersucht werden. Am Platz der Bewegung können Sportbegeisterte an der frischen Luft ihren Körper mithilfe unterschiedlicher Geräte trainieren und dabei die Natur genießen.

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Bruthilfe für Wasservögel

Flussbegradigungen, Eindeichungen und die verstärkte Nutzung von Badeseen führen zu einem starken Rückgang an Brutmöglichkeiten für Wasservögel. Um diesem Trend entgegenzuwirken und um die Brutmöglichkeiten für die zahlreichen Vogelarten rund um den Satzdorfer See zu erweitern, installierte die Firma Rädlinger eine künstliche Brutinsel im Satzdorfer See. Das Brutfloß soll vor allem der Flussseeschwalbe, aber auch anderen seltenen Vogelarten als Nisthilfe dienen und den Tieren einen Rückzugsraum bieten.

Mehr zum Brutfloß

Säuberungsaktion am Satzdorfer See

Jedes Jahr im Herbst organisiert der Fischereiaufseher des Sees zusammen mit der Firma Rädlinger die mittlerweile obligatorische Säuberungsaktion am Satzdorfer See. Viele Angler, Mitglieder der Wasserwacht sowie zahlreiche andere Helfer, darunter auch Mitarbeiter der Unternehmensgruppe, treffen sich, um den im Laufe des Jahres achtlos weggeworfenen Müll anderer Leute einzusammeln und zu entsorgen. In der Natur entsorgter Abfall verschandelt nicht nur die Landschaft, sondern gefährdet auch die Tier- und Pflanzenwelt! Außerdem werden Hecken und Bäume nach Bedarf zurückgeschnitten, um die Grünanlage für die Besucher möglichst gepflegt und attraktiv zu gestalten. Als Dank für alle tatkräftigen Helfer findet nach der Säuberungsaktion jeweils eine kleine Feier statt.

Steinbruch Blauberg als Lebensraum seltener Tierarten

Der Steinbruch Blauberg hat sich zu einem wichtigen Lebensraum für seltene Tierarten entwickelt, den es zu schützen gilt. In Zusammenarbeit mit Naturschutzvereinen werden gezielt Maßnahmen durchgeführt, um diesen Lebensraum zu erhalten und die Bedingungen für die Tiere im Steinbruch weiter zu verbessern: Die Population der Gelbbauchunke findet im Steinbruch ideale Bedingungen. Im Zusammenhang mit dem Amphibienprojekt des Landesbundes für Vogelschutz fördert Rädlinger die Sicherung der Population. Seit Jahren brütet auch der Uhu im Steinbruch. Um Möglichkeiten für ein Gelege zu schaffen, wurden sogenannte „Uhu-Löcher“ in der Felswand realisiert. Außerdem ist der Steinbruch Heimat der Fledermausart „Graues Langohr“. Für den Schutz dieser Art, aber auch als Quartier für andere Fledermausarten, brachte Rädlinger in Abstimmung mit dem LBV 18 Fledermaushöhlen an. Zu der vielfältigen Tierwelt gehören auch die Ringelnatter, die Stockente und der Flussregenpfeifer, der durch die Offenhaltung des Geländes seit Jahren regelmäßiger Brutvogel ist. In Zeiten des Vogelzuges hält hin und wieder der Steinschmätzer Zwischenrast und in den Konussen der Silos brütet unregelmäßig ein Turmfalke. Die Zauneidechse, eine durch die Fauna-Flora-Habitatrichtlinie geschützte Tierart, hat ebenfalls ein Vorkommen in dem für sie typischen Lebensraum „Steinbruch“.

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